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130 Kilometer Kabel für schnelles Internet - Die Glocke online

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Sassenberg (dor) -Schnelles und verlässliches Internet ist auch für Sassenberg einer der wichtigsten Standortfaktoren, wenn es um die Zukunftsfähigkeit ländlicher Regionen geht.

Nicht zuletzt deshalb fördert der Bund den Breitbandausbau mit Millionenbeträgen. Allein 80 Millionen wurden dem Kreis Warendorf vom Bund zugebilligt, weitere 64 Millionen kommen vom Land, und auch ein Eigenanteil des Kreises in Höhe von 16 Millionen wird in den flächendeckenden Ausbau der Glasfaserinfrastruktur im Außenbereich des Nord- und Südkreises investiert.

 In Sassenberg wurde jetzt im Gebiet Poggenbrock der erste Graben für die Verlegung der Kabel ausgehoben. „Es ist ein großes Projekt, viel Aufwand“, erklärt Emil Brcvak, Projektleiter der MIH GmbH. Das in Horstmar ansässige Unternehmen ist sowohl in den Außenbereichen von Warendorf als auch in Beelen und Sassenberg von der Deutschen Glasfaser mit dem Ausbau des Glasfasernetzes betraut.

 Bis Ende 2023, so sieht es der Zeitplan vor, soll alles fertig sein. Bis dahin liegt jedoch viel Arbeit vor den Mitarbeitern: 500 Kilometer Tiefbau sind laut Brcvak in Sassenberg, Beelen und Warendorf zu bewältigen. Die ersten Meter sind am Montag bis zur Mittagsstunde vollbracht, der erste Graben, der 40 bis 50 Zentimeter breit und 60 bis 90 Zentimeter tief sein muss, ausgekoffert. Das Grobe erledigt dabei der Bagger, die Bauarbeiter sind für die Feinarbeit am Start. Sie müssen Sand ausschaufeln und auch dickes Geäst sowie Wurzelwerk entfernen.

 Wie der Projektleiter berichtet, werde es etwa ein Jahr dauern, bis sämtliche Außenbereiche Sassenbergs soweit vorbereitet sind, dass die Glasfaser eingeblasen werden kann. Dafür hat das Unternehmen 10 Kolonnen zu je fünf Personen abgestellt. „Wir schaffen sozusagen zunächst einmal die Infrastruktur, legen erst die Kabel, bevor sie mit der Glasfaser gefüllt werden“, erklärt Brcvak die Vorgehensweise. 

Nach diesem Jahr wird das Außengebiet von Sassenberg und Füchtorf mit mehr als 130 Kilometern Leerrohren versehen sein. Diese sind – je nach Dicke – im Innern mit zwölf oder 24 kleinen Röhrchen in unterschiedlichen Farben ausgestattet. „Für jedes Haus ist eine Farbe reserviert“, erklärt Emil Brcvak. Apropos Haus. Die Häuser, die an das Glasfasernetz angeschlossen werden, müssen zuvor begutachtet werden, damit nötige Vorarbeiten, wie Bohrungen für die jeweiligen Anschlüsse, besprochen werden. 

Auch das muss im Zeitplan ebenso berücksichtigt werden, wie die besonderen Herausforderungen, wie etwa Gewässerquerungen, Bahnschienen oder auch Hochspannungsstromkabel. Bauleiter Emil Brcvak sieht der Mammutaufgabe dennoch gelassen und optimistisch entgegen: „Wir schaffen das.“




September 09, 2020 at 08:23PM
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